Erdgas
Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:56 Uhr
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Erdgas besteht in erster Linie aus Methan und man bezeichnet es als ein Naturgas, welches brennbar ist und welches man in unterirdischen Lagerstatten vorfindet. Eine Heizungsanlage, die mit Erdgas betrieben wird, verbrennt den zugeführten gasförmigen Energieträger. Durch die Verbrennung entsteht Wärme, die zu den jeweiligen Heizkörpern in einer Flüssigkeit geleitet wird. Die Wärme kann sich im Raum verteilen. Gasheizungen sind weit verbreitet und rund jeder vierte Haushalt in Deutschland heizt mit Erdgas.
Der Vorteil von Erdgas liegt darin, dass es umweltschonender ist als Heizöl, denn der Co2 Ausstoss ist um rund ein Viertel geringer. Schwermetalle und Schwefel werden kaum ausgestoßen. Im Vergleich zu anderen Heizsystemen sind Erdgasheizungen nicht nur in der Anschaffung und Wartung, sondern auch im Unterhalt als günstig zu bezeichnen. Da die Versorgung mit Erdgas über das Gasnetz erfolgt, wird kein Lagerraum bzw. Tank benötigt. Die weltweiten Vorkommen sind nach den Schätzungen von Experten ausreichende, daher ist eine Versorgungssicherheit gewährleistet.
Der Nachteil von Erdgas liegt sicherlich darin, dass man vom jeweiligen Gasversorger abhängig ist und demnach auch von dessen Preisgestaltung. Zudem sollte man bedenken, dass die weltweiten Gasvorkommen begrenzt sind, auch wnn diese zur Zeit ausreichend für die nächsten 100 Jahre sind.


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