Geothermie
Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:58 Uhr
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Geothermie bedeutet Erdwärme und ist eine der wichtigsten Formen der alternativen und erneuerbaren Energien.
In der Erdkruste wird diese Wärme gespeichert, die mit zunehmender Tiefe zunimmt - je Kilometer um 25 bis 30°Celsius. Die in den oberen drei Kilometern der Erdkruste gespeicherte Geothermie reicht theoretisch aus, den Energiebedarf der Menschheit für die nächsten 100.000 Jahre zu sichern. Die Geothermie kann direkt zum Heizen oder Kühlen genutzt werden, zum Beispiel für eine Wärmepumpenheizung, oder indirekt zur Erzeugung von Strom mittels Kraft-Wärme-Kopplung. Auf diese Weise geht keine Energie verloren und die erzeugte elektrische Energie sowie die entstehende Wärme werden genutzt. Erdwärme ist umweltfreundlich, weil bei ihrer Gewinnung keine Abgase erzeugt werden und kein CO2 entsteht. Auf Dauer profitieren die Nutzer von Geothermie von geringen Energie- und Betriebskosten. In Deutschland ist die Erzeugung von Geothermie noch nicht sehr weit verbreitet, aber wird weiter entwickelt. In Island ist sie Hauptenergiequelle.


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