Heizöl
Mittwoch, 28. Mai 2008, 14:51 Uhr
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Beim Heizöl handelt es sich um einen Brennstoff, mit welchem geheizt wird. Grundlage zur Herstellung von Heizöl ist das Erdöl. Die schwer entflammbaren Anteile des Erdöls werden zu Heizöl weiterverarbeitet.
Das Heizöl wird in verschiedene Sorten unterteilt. Diese Unterscheidungen sind in der DIN-Norm DIN 51603 oder in der ÖNORM C 1109 geregelt. Zur Unterscheidung der verschiedenen Sorten werden die Dichte, der Asche- und Schwefelgehalt und das Kohlenstoff-Wasserstoff-Verhältnis zu Grunde gelegt. Unterschieden wird in Extra leicht (EL), Extra leicht schwefelarm, Leicht (L), Mittel (M), Schwer (S) und Extra Schwer (ES).
Heizöl wird hauptsächlich in privaten Haushalten zum Heizen verwendet. Auf die privaten Haushalte fallen ca. 60 Prozent des Gesamtverbrauches. 30 Prozent werden vom Gewerbe genutzt und 8 Prozent von der Industrie. Die restlichen zwei Prozent dienen zur Fernwärme-, Gas- und Stromerzeugung.
Heizöl wird jedoch nicht immer zum Heizen verwendet. Da das Heizöl ähnlich dem Dieselkraftstoff ist, wird es auch in älteren Dieselfahrzeugen als Alternative zum Dieselkraftstoff verwendet. Der Einsatz von Heizöl als Kraftstoff ist jedoch verboten und kann geahndet werden.


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