Heiztechnik besteht heutzutage überwiegend aus Zentralheizungsanlagen, die vorwiegend durch Heizöl oder Erdgas betrieben werden. Aufgrund der steigenden Öl- und Gaspreise wird in ländlichen Gegenden dazu übergegangen, auf „Holzfeuerung“ zu wechseln, wobei die ursprünglichen Energieträger beibehalten werden, um in Zeiten, in denen nicht geheizt wird, für Warmwasser gesorgt werden kann.
Der mittelalterlich anmutende Begriff „Holzfeuerung“ klingt wie Rückschritt, ist er eigentlich auch. Es verhält sich zwar nicht so, dass bei dieser Heiztechnik in jedes Zimmer einzelne Öfen gestellt werden, es handelt sich auch um Zentralheizungen, die manuell befeuert werden.
Jetzt ist jedoch zu bedenken, wie hoch die Ümrüstungskosten für derartige Heiztechnik sind. Der alte Heizkessel muss raus und wird beispielsweise durch eine Gastherme ersetzt, der neue Kessel und ein spezieller Warmwasserboiler kommen auch hinzu, dann die gesamte Installation der Anlage. Alles kostet sehr viel Geld. Und das Feuerholz ist auch nicht kostenlos. Es kostet Arbeit, Zeit und Geld. Eine Holzfeuerung wird sich nicht rentieren. Die einfachste Methode, mit der vorhandenen Heiztechnik Kosten zu sparen, ist die, dass die Heizungsanlage turnusgemäß gewartet wird und dass man nicht bei offenen Fenstern heizt.
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