Um eine Heizenergieeinsparung zu erreichen, kann bei neuwertigen Heizungsanlagen die sogenannte Nachtabsenkung eingeschaltet werden. Sie verringert die Temperatur des Heizungsvorlaufs um einige Grade in der Nacht oder auch bei längerer Abwesenheit durch eine vorab an Zeitschaltuhren programmierbare Zeitspanne. Diese lösen dann die Nachtabsenkung der Temperaturen mittels Thermostate aus. Ausschlaggebend für die Länge der Nachtabsenkung sowie die Höhe der abzusenkenden Temperaturen sind die Wärmedämmung und auch die Außentemperatur. Gut gedämmte Gebäude können daher durch Einschaltung der Nachtabsenkung zwischen drei und acht Grad eine Energieersparnis von bis zu 15 % einbringen. Sobald die Raumtemperatur unter den einprogrammierten Status sinkt, nimmt die Heizungsanlage automatisch ihren Betrieb wieder auf. Sinnvoll ist der Einsatz der Nachtabsenkung daher nur bei gut gedämmten Häusern. Schlecht gedämmte Häuser hingegen benötigen nach einer Absenkung der Temperaturen eine zu lange Aufheizphase, um die Raumtemperatur wieder auf einen angenehmen Level zu bringen.
Keine Kommentare bisher
Hinterlasse deinen Kommentar!
Einen Kommentar hinterlassen