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Niedertemperaturkessel sind spezielle Heizkessel, welche mit Gas oder Öl befeuert werden. Diese Kessel werden mit besonders geringen Vorlauftemperaturen betrieben. Aufgrund eine speziellen Konstruktion des Feuerraumes und durch die Verwendung von besonderen Materialien kann die Absenkung der Wassertemperatur im Niedertemperaturkessel erreicht werden. Die durchschnittliche Vorlauftemperatur liegt zwischen 35° und 40°. Ohne große Probleme kann die Temperatur bis auf Raumtemperatur herunter gekühlt werden. Die maximale Vorlauftemperatur liegt bei rund 80°.
Durch die von der Außentemperatur unabhängige Steuerung der Kesselwassersteuerung im Niedertemperaturkessel sind die Stillstandverluste sehr gering. Der geringe Wärmeverlust basiert auf einer geringen Temperaturdifferenz zwischen der Umgebungstemperatur und der Kesseltemperatur. Die Abgasverluste sind ebenfalls sehr gering.
Niedertemperaturkessel gibt es in den Bauarten Ölkessel mit Gebläsebrenner, Gaskessel mit Gebläsebrenner, Gaskessel mit atmosphärischem Brenner und Gas-Etagenheizung bzw. einen Umlauf-Gaswasserheizer. Niedertemperaturkessel haben einen Jahresnutzungsgrad von ca. 80 Prozent. Daher sind die Niedertemperaturkessel ökonomisch und ökologisch nicht so effizient wie andere Heizsysteme.
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